Der lange Weg zum wissenschaftlichen Filmarchiv

Mit der Sammlung von Filmen hat sich Frank Becker einen Kindheitstraum erfüllt. Bereits als Jugendlicher hatte er davon geträumt, ein eigenes Kino zu betreiben. Früh begann er Filme, Kinotechnik oder auch Tonträgern zu sammeln.

 

Aus dem Kindheitstraum entwickelte sich eine Leidenschaft, die nach mehr als 30 Jahren zu der wohl größten privaten Filmsammlung in Deutschland geführt hat. Im Laufe der Zeit nutzte Frank Becker sein Renomee in der Filmwelt , seine Sammlungen in vielen kleinen Schritten auszubauen.

 

Frank Becker entwickelte sich zum anerkannten Fachmann, dessen Rat bei Filmschaffenden, Kinobetreibern, TV-Anstalten und Museen hoch geschätzt ist.

Sein Engagement und die Beharrlichkeit ließen allein die Filmsammlung auf mehr als 80.000 Rollen anwachsen.

Mit dem Übergang der Bestände in das Medienarchiv Bielefeld | Frank Becker Stiftung konnten die systematischen Arbeiten beginnen, aus der Sammlung ist ein Archiv nach wissenschaftlichen Regeln zu entwickeln. Somit ist das Gründungsjahr 2011 auch Start in viele Aufgabenstellungen.

 

Neben den Filmen und der Kinotechnik verfügt das Medienarchiv über das Tonarchiv, kirchliche Medienarchive und ein großes Druckarchiv.

Fotos: teutopress/Markus Poch
Filmregal mit 3 m Höhe im Filmlager IV