Gedrucktes Kino - Plakate, Fotos, Programme...

Filmplakate gibt es bereits so lange, wie es Filme gibt. Bereits die Gebrüder Lumière bewarben ihre Filme mit Anzeigen und Plakaten – wenngleich diese lediglich aus Text bestanden. Mit der Entwicklung des Films zu einem Massenmedium begann sich auch die Plakatgestaltung weiterzuentwickeln. (Aus Wikipedia)

 

Das Medienarchiv Bielefeld verfügt über rund 25.000 Filmplakate. Die ersten sind mit 1939 datiert. Dazu kommt eine weit höhere Zahl von Filmfotos. Presse, Werbematerialien und viele Fan-Artikel erweitern die Sammlung. 

Für die Erstellung der Filmplakate wurden meist markante Szenen der Filme nachillustriert und mit Angaben zum Filmtitel und den Darstellern ergänzt. Oft gestalteten Künstler diese Plakate farbig, obwohl der Film in schwarz/weiß war. Später wurden auch Filmbilder als Plakatmotiv verwendet.

 

Das Medienarchiv Bielefeld sammelt die früher "Promotion-Pakete" zu historischen Filmen. Hier tut sich noch ein weites Feld auf, die vorhandenen Bestände zu sichten und zu katalogisieren. Vielfach ist das Material noch ungeöffnet in den Umschlägen verpackt, die den Filmrollen bei der Anlieferung beilagen.

 

Das Repertoire an Druckerzeugnissen rund um den Film ist unerschöpflich in seiner Vielfalt. Allein für diesen Bereich bräuchte man Jahre, um die Sammlung zu perfektionieren. 

 

 

Neben den Druckmedien der Verlage zum Bewerben der Filme entstanden für den Einsatz vor Ort eigene Werbemittel durch die Kinobetreiber.

 

Originalplakat "Das Wirtshaus von Dartmoor" (1964)

Melodie & Rhythmus (D 1959) Produktion: CCC-Film

Informationen zum Film bei Wikipedia

Die Totengruft des Dr. Jekyll (A 1956) Mercator